über uns
Wir, das sind meine Kinder und ich, Ralf Blüthmann, wohnen in einem kleinen, schönen Dorf zwischen Aachen und Mönchengladbach direkt an der niederländischen Grenze. Umgeben von Wäldern und viel Wasser genießen wir die Spaziergänge mit unseren Golden Retrievern. „Auf den Hund gekommen“ entwickelte sich in den Jahren eine so große Liebe zu dieser wundervollen Rasse, dass das Züchtergen erwachte.
Lesen Sie jetzt die Geschichte dazu:
Alles fing im Jahr 1992 an.
Als junge Familie waren wir auf der Suche nach einem Hund. Naiv und unbedarft ging es auf die Suche. Damals war der Begriff „Rassehundezucht“ gleichgesetzt mit „Überzüchtung“ (Was ist das eigentlich?). Aus diesem Grunde stand der Entschluß fest: Es soll ein Mischlingshund werden, weil die doch sooo gesund sind.
Man machte sich auf die Suche und schaute in der Tageszeitung nach, wo auch prompt eine Anzeige ins Auge fiel: Junger Mischlingsrüde abzugeben.
Also, nichts wie hin. Angekommen, saß der kleine Mann im Schaufenster einer Tierhandlung. Man war sich schnell handelseinig, für 50,00 Mark wechselte „Arco“ den Besitzer.
Ab zum Tierarzt, damit „Arco“ untersucht werden konnte. Da kam schon der erste Schreck. Nicht 8 Wochen alt wie angepriesen, sondern höchstens 6 Wochen alt diagnostizierte der Tierarzt.
Die ersten 2,5 Jahre verliefen auch ziemlich gut, aber dann kam es zu ersten Überraschungen. Letztendlich mußte Arco mit akutem Nierenversagen von uns gehen.
Aus diesen Ereignissen geläutert, machte man sich auf die Suche nach einer geeigneten Rasse. Es wurde viel gelesen und bald stand der Entschluss fest: Es soll ein Golden Retriever werden. Also machte man sich auf nach verantwortungsvollen Züchtern.
Durch meinen ehemaligen Chef, der auch einen Golden Retriever besaß, wurden wir auf einen Züchter in den Niederlanden aufmerksam. Harry und Truss Broekmeulen mit dem Zwingernamen „van Kempendal“.
Im September 1995 war es endlich soweit: Sabasco van Kempendal zog ein und eroberte die Herzen im Sturm. Er hatte den Golden Retriever-Virus eingeschleppt und so kam es, wie es kommen musste: Ein Golden bleibt nicht gern allein, also kam schon bald der zweite (und der dritte und der vierte usw.)
Unser Zwingername „of lovely hearts“ wurde 1999 bei der FCI geschützt, der erste Wurf fiel jedoch erst am 31.12.2005.
Die Mutter war Yvette van Kempendal, die zu uns kam, da Harry Broekmeulen leider seine Zucht aufgeben musste.
Im August 2006 kam die schwerste Prüfung für uns alle: 2 Stunden nach der Geburt von 10 zuckersüßen Welpen verstarb Yvette. Es war ein großer Schock. Jetzt hieß es alle Kräfte bündeln und schauen, dass man die Situation meistert. Es waren 8 Wochen voller Mühen und Stress, aber es hat sich gelohnt. Alle Welpen konnten in ihr neues Zuhause ziehen.
Aus diesem Wurf durften zwei Babys bleiben, Abby und Hope. Beide brachten in unserem Zwinger je einen Wurf zur Welt.
Nach einer langen Zuchtpause wurde im Jahr 2016 der Zwinger auf meinen alleinigen Namen umgeschrieben und ich wagte den Re-Start.
Aus den Niederlanden kam Amy (Dreamer v. ´t. Keijsershof) zu mir. Nach Erfüllung aller zuchtrelevanten Anforderungen bekam Amy Ihre Zuchtzulassung im GRC e.V..
Wenn alles nach Plan verläuft, wird im Frühjahr 2018 der nächste Wurf im Zwinger „of lovely hearts“ das Licht der Welt erblicken.
Als Familienmitglieder begleiten mich meine Hunde das ganze Jahr über, ein Leben ohne Hunde ist für mich nicht mehr vorstellbar.
Und nun viel Spaß beim Durchstöbern der Seiten.